Wie habe ich diese Apologeten heucheln gehört, ihre Reden über unsere gütige Mutter Erde und ihre Milde, Gnade und Weisheit; dass sie uns ERlösung von all unserem Leid verspricht; leere Versprechungen um uns vom Pfad des ENgels fortzulocken auf einen dunklen Pfad ohne Wiederkehr. Ich habe ihre Göttin gesehen und Wahnsinn und Grausamkeit erwarteten mich, ich habe das Wildland erlebt, seine grünen Wälder, weiten Steppen, klaren Seen und rauschende Bäche, jenes Zerrbild des himmlischen Gartens, der die Narren lockt. Doch hinter diesem Schleier kriechen Schatten voller Hass auf sich selbst und die Welt, pervertiertes Unleben auf der Suche nach immer neuen Opfern. Die Früchte der Bäume mögen verlockender sein als jede andere auf der Welt, doch in ihrem Innersten fließt reinstes Gift; das Wasser mag klarer und reiner sein, doch nur solange bis ein schwarzer Schatten über seinen Grund huscht und ein weiteres Opfer des Vodyany das Wasser blutrot färbt: das Gras mag grüner sein als anderwo, doch nur solange bis ein Rascheln durch das Gras geht und sich der Atem der kleinen Drachen über dein Gesicht legt und sich durch Haut und Knochen frisst und deine Augenhöhlen leer und blutig zurücklässt und dich ewige Schwärze umfasst.
Und das sind nur die Schrecken des Tages; Nacht für Nacht kriechen Dinge aus den dunklen Löchern, die ich mir in meinen kühnsten Alpträumen nicht ausgemalt hatte, Dinge die sich in den Geist und die Seele der Menschen brennen und diese langsam aber mit tödlicher Sicherheit selbst in die Finsternis treiben, wo sie entstellt und jeder Menschlichkeit beraubt der Brut als Nahrung dienen.
Wir waren zu zwölft als wir das Wildland betraten, nur ich allein kam zurück. Sollte es in dieser Welt noch irgendeinen gütigen GOtt geben, er sei ihrer SEelen gnädig.