immer danach - Einleitung->es war einmal... - Geschichte->auferstanden aus Ruinen - das Land->Albträume im Nirgendwo - Gerüchte und Gefahren->die Wahrheit? - Kontakt, Links und ?

Metropol
Ruinenland
tote Stadt

Metropol überlebte den Großen Krieg fast unbeschadet. Das Überleben war der Grundstein für den Glanz und den Untergang der Stadt. Aus allen Himmelsrichtungen strömten Flüchtlinge in den letzten Winkel der Welt, der scheinbar nicht vom Krieg verschlungen worden war. Die Stadt blühte, und das Metropolitan Executive Council stand kurz davor der unumstittene Souverän der gesamten unvergessenen Welt zu werden. Sie planten ein zweites Goldenes Zeitalter, größer noch als das alte.
Doch noch immer strömten Menschen in die Stadt, zu viele Menschen. Die Nahrungsmittel wurden rationiert, die Stromversorgung brach endgültig zusammen. Die Massen hungerten und froren. Die Massen begehrten auf, sie wollten ihren Anteil am Neuen Goldenen Zeitalter. Das Council schickte seine Truppen. Die Massen starben. Das Council starb, ermordet von seinen eigenen Soldaten. Metropol versank in Chaos und Anarchie, der Letzte Krieg tobte durch seine Straßen.
Doch noch immer verstecken sich Menschen in diesem Leichnam einer Stadt. Selbsternannte Präsidenten, Könige und Zauberer, die die Massen mit Taschenspielereien der Alten Zeit beindrucken, teilen sich die Herrschaft, jeder verteidigt sein winziges Reich bis aufs Blut.
Wozu das Vorgeplänkel? Ganz einfach, schneller kann man sonst niergends sein Geld machen. Die kleinen Herrscher Metropols gieren nach Waffen, Rekruten und vor allem Nahrung. Und der einzige Weg, der noch nach Metropol führt ist der Hochweg. Gib ihnen eine Kartoffel für ein kleines Stück Schrott, fahr nach Norden und in Fuel, PAX und den Protektoraten wird man dir jeden Preis für dieses kleine unbedeutende Stück Schrott zahlen.
Es gibt allerdings noch einen zweiten Weg, der nach Metropol führt, die Große Brücke über den Toten Fluss im Westen. Doch niemand der bei Verstand ist nimmt diesen Weg, man nennt ihn nicht umsonst den Totenweg.

Ein Hochwegshändler irgendwo entlang des Hochwegs

» up